Ein „typischer“ Sozialarbeiter geht in Ruhestand

Wenn eine Ära zu Ende geht, ist das meist mit zahlreichen Erinnerungen und Anekdoten verbunden. Am 22. November war genau dies der Fall, als Helmut Türk-Berkhan, langjähriger Mitarbeiter der Sozialen Dienste Oberbayern unserer Diakonie Rosenheim, nach 30 Jahren mit einer kleinen Feier in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Etwa 40 Kolleg(inn)en und Weggefährt(inn)en aus der Region – beispielsweise Armin Feuersinger, Leiter des Jobcenters der Stadt Rosenheim, Fritz Blanz, Referent „KASA“ im Diakonischen Werk Bayern, Beate Dropniak, Vorständin des Diakonischen Werks Freising, Klaus Rieder vom Diakonischen Werk Traunstein, Alexandra Weber, Leiterin „Soziales“ im Landratsamt Rosenheim, und Christian Meixner, Sozialamtsleiter der Stadt Rosenheim - waren der Einladung ins Café Bistro Arche in Rosenheim gefolgt, wo sie um 16 Uhr von Rolf Negele, Vorstandssprecher der Diakonie Rosenheim, herzlich begrüßt wurden.
Rolf Negele erinnerte an die verschiedenen beruflichen Stationen, die Helmut Türk-Berkhan in der Diakonie Rosenheim durchlief, sowie an so manche gemeinsame Begebenheit. Negele beschrieb den ausscheidenden Mitarbeiter und aktiven Gewerkschaftler als eine Art „politischen Christen“, der so sei, wie man sich einen typischen Sozialarbeiter vorstelle. Er dankte Türk-Berkhan für sein immer starkes Engagement „wenn nötig auch bis zur letzten Instanz“, mit dem er sich über die Jahre hinweg für die Belange und Nöte der Schwachen in unserer Gesellschaft, aber auch für die Interessen der Mitarbeitenden, eingesetzt hat.
Während der Feier kamen auch einige der geladenen Gäste zu Wort, die in unterschiedlichen Funktionen mit dem 64-jährigen Ruheständler in spe zusammengearbeitet hatten. Von ihnen wurde der gebürtige Münchener durchweg als „engagiert“ und „zuverlässig“ charakterisiert, ein Mensch, der – in welcher Position auch immer – „mit Herzblut bei der Sache“ war, stets ehrlich seine Meinung vertrat und dabei „mit offenem Visier kämpfte“. Auch von Kolleg(inn)en und Weggefährt(inn)en wurde Helmut Türk-Berkhan als „Inbegriff und Prototyp eines Sozialarbeiters“ beschrieben.

Auf den offiziellen Teil folgten zahlreiche Gespräche sowie Eröffnung und Verzehr eines leckeren kalt-warmen Buffets. Ein Zauberkünstler aus Peißenberg unterhielt die Anwesenden zudem mit seinen Zaubertricks, die er – teils frontal, teils von Tisch zu Tisch gehend – mit Kordeln, Karten und „Zauberbechern“ vorführte.


Mehr über Helmut Türk-Berkhan, was ihn neben seines beruflichen Engagements auszeichnete und worauf er sich im Ruhestand freut, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe (3/2018) des „Sozialen Boten“.