Stadt bedankt sich bei ehrenamtlichen Helfern

Der Einsatz zum Wohl anderer Menschen und die hohe Wertschöpfung wurde vom zweiten Bürgermeister Anton Heindl gewürdigt.

Mit dem Ehrenamtsabend bedanken sich die drei Rosenheimer Freiwilligenagenturen und die Soziale Stadt alljährlich bei „ihren“ Freiwilligen. Am 27. September folgten 130 Gäste der Einladung ins Bürgerhaus Happing

Rosenheim – „Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen, auch wenn ich gar keinen dabei habe.“ so begrüßte Anton Heindl, Zweiter Bürgermeister der Stadt Rosenheim, die Gäste. „Ich danke Allen für Ihr großes Engagement; denen, die seit Jahren aktiv sind, aber ebenso denjenigen, die neu dazu gekommen sind und ich hege auch die Hoffnung, dass immer wieder neue Ehrenamtliche dazu kommen.“ so Heindl weiter. In diesem Jahr galt ein besonderer Dank vier Damen, die sich seit 15 Jahren für den Miniladen in der Lessingstraße eingesetzt haben, der leider in diesem Jahr geschlossen werden musste. Hilde Korn, Ingrid Krause, Hilde Wagner und Cilly Hamberger wurden von Heindl für ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement über viele Jahre gelobt.

Karin Weiß, Christian Hlatky und Andrea Dörries von den Freiwilligenagenturen betonten die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden und den Wert dieser Zeitspende: „Im Jahr 2017 wurden in 35 verschiedenen Projekten etwa 15470 Stunden unentgeltlich gearbeitet. Bei dem derzeitigen Mindestlohn in Höhe von 8,84€ entspricht das einer Wertschöpfung von ca. 140.000€. Ein herzliches Dankeschön sage ich im Namen der drei Freiwilligenagenturen und deren Trägern, dem Kinderschutzbund Rosenheim, dem Diakonischen Werk Rosenheim e.V. sowie der Startklar Oberbayern gGmbH.“ so Weiß von der Freiwilligenagentur Rosenheim Nord.

Werner Pichlmeier, Leiter der Sozialen Stadt Rosenheim, freute sich über die vielen Zusagen zum Ehrenamtsabend und zitierte den Philosophen Demokrit (460 - 370 v. Chr.): „Ein Leben ohne Feste ist wie eine lange Wanderung ohne Einkehr.“

Ein besonderes Highlight war das Graphic Recording der Illustratorin Heike Haas vom Waschatelier in München. Sie hat sich mit den Gästen über ihr Ehrenamt unterhalten und die Gesprächsinhalte sofort in einem Bild festegehalten. Frei nach dem Motto „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ zeichnet Haas das gesprochene Wort. In den Gesprächen am Abend versuchte sie herauszufinden, worin der Sinn der freiwilligen Tätigkeit für die Gäste liegt und hörte dabei interessante Sätze wie „Ich freu mich über glänzende Augen.“, „Ich hätte diese Hilfe auch gerne gehabt!“ oder „Ich möchte das ökologische Gewissen stärken.“.