Wohnberatung live erleben

Im Rahmen der Aktion "AltersGrenzenLos" des evangelischen Dekanats Rosenheim sowie der Aktion "Zu Hause Daheim" des Bayerischen Staatsministeriums fand im Gemeindehaus der Erlöserkirche in Rosenheim eine einwöchige Veranstaltung zu Thema "Wohnberatung" statt.

In einem extra ausgestatteten Raum konnten sich die Besucher*innen vor Ort über Stolperfallen und Wohnprobleme im Alter und bei Behinderung anschauen und parallel Beratung zur Wohnraumanpassung sowie Informationen zur Finanzierung erhalten und Hilfsmittel live testen.

Die Aktion wurde in einer in dieser Form bisher einmaligen Kooperation zwischen allen Anbietern von Wohnberatung in Stadt und Landkreis Rosenheim durchgeführt. So kam es, dass wechselseitig BRK-, Caritas-, Diakonie- und Landratsamtmitarbeiter*innen zur Verfügung standen.

Ziel dieser Aktion war - neben der Darstellung, dass die Verbände mit ihren jeweiligen Angeboten an einem Strang ziehen - bedarfsgerecht und anschaulich zu zeigen, welche Möglichkeiten der Anpassung es gibt. Zudem, dass diese Maßnahmen manchmal nur sehr klein sind, aber eine große Wirkung haben.

Die Hilfsmittel wie Pflegebett, Treppenlifter zum Ausprobieren, Rollstuhl, Rollator u.v.m. wurden von der Firma "Roll und Reha Langmaier" aus Raubling kostenfrei zur Verfügung gestellt. Das Pendant zur "Wohnungs"-Einrichtung erhielten wir als freundliche Leihgabe aus dem Sozialkaufhaus der Diakonie Rosenheim.

Innerhalb der Öffnungszeiten des "Showrooms" sowie gesonderten Zeiten für Gruppen haben insgesamt 120 Teilnehmer*innen den Weg in das Gemeindehaus gefunden. Zwei Klassen von Altenpflegeschulen, die Teilnehmer*innen eines Seniorennachmittages sowie die Ehrenamtlichen aus dem Ämterlotsenprojekt von Caritas und Diakonie zeigten reges Interesse an den jeweiligen Ausführungen der Wohnberater*innen.

Außerhalb der Gruppenbuchungen fanden sich ca. 45 Personen ein, die sich für die Wohnberatung vor Ort interessiert haben. Alle Personen haben die Information über das Programm von "AltersGrenzenLos" erhalten.

Insgesamt zeigten sich die Verantwortlichen der Aktion mit der Teilnehmerzahl zufrieden und nicht abgeneigt, so eine Veranstaltung - auch in Kooperation - noch einmal anzubieten.